Meister YU

Tai Chi

TAI CHI

Tai Chi blickt auf eine lange Geschichte zurück, die im 17. Jhd vor Chr. beginnt. Die Einflüsse kommen von Taoistischen- und Buddhistischen Klöstern. Nach mehreren hundert Jahren der Weiterentwicklung unterscheidet man heute 5 Stilrichtungen; „Chen Stil“, „Yang Stil“, „Wu Stil“, „Hao Stil“ und „Sun Stil“. Jeder einzelne unterscheidet sich in Geschwindigkeit, Energie und Bewegungsablauf. Tai Chi wird oft auch als „sanfter“ Weg angesehen.
Das im Namen enthaltene „Tai Chi“ ist einer der zentralen Begriffe der chinesischen Philosophie, insbesondere des Taoismus, und beschreibt das gleichzeitige Vorhandensein von zwei polaren Kräften (Yin und Yang) in allen Erscheinungen der Natur. In Übereinstimmung mit diesen Naturkräften werden im Tai Chi optimale Bewegungsabläufe für Verteidigung und Angriff entwickelt. Ausgehend vom Konzept der Lebenskraft Qi (s. Qi Gong) wird im «Taiji Quan» vor allem an der Entwicklung der inneren Kraft gearbeitet und Energiefluss und Koordination geschult. Da die Bewegungen in der Übungspraxis meist langsam und entspannt ausgeführt werden, stellt Tai Chi auch ähnlich wie Qi Gong eine ideale Gesundheitsübung für Körper und Geist dar.
Tai Chi ist sowohl von seinem äußeren Ablauf als auch von seiner Theorie her sehr komplex. Im Mittelpunkt steht zunächst das Erlernen einer Abfolge von Bewegungen (Form), in weiterer Folge Übungen mit Partner und schließlich Formen mit traditionellen Waffen (z. Bsp. Schwert). Nur jahrelange eigene Übungspraxis ermöglicht es, die notwendige eigene Entwicklung durchzumachen und in der Folge diese Kunst an andere weiterzugeben. 
Tai Chi stärkt die Gesundheit und Vitalität, vermittelt die Fähigkeit entspannt und fokussiert zu sein und entwickelt mentale Stärke und Klarheit. Auf der höchsten Stufe ist es ein Weg der Mediation und der spirituellen Kultivierung.
Seit wenigen Jahren ist Tai Chi auch von der «westlichen Schulmedizin» als Gesundheitsfördernd und Krankheitsvorbeugend anerkannt.
Als Beispiel sei hier die bekannte Studie der Harvard Medical University in Boston genannt.
Zusammengefasst wirken Tai Chi und Qi Gong heilend bzw. vorbeugend für

  • Blutdruckprobleme / Herz Kreislauferkrankungen
  • Rheuma
  • Diabetes
  • Immunsystem Störungen
  • Parkinson / Alzheimer
  • Gelenkschmerzen
  • Schlafstörungen
  • Migräne
  • Konzentrationsstörungen

Ausserdem werden folgende Lebensbereiche gefördert:

  • Ausgewogenheit
  • Höhere Lebensqualität
  • Bewusster leben und geniessen
  • Verbessertes körperliches sowie psychisches Wohlbefinden